Recap: Ziele für 2017. Micha’s Sicht auf die Dinge

produktivität steigern

Wie ich meine Ziele erreiche und Träume verwirkliche

Hier ist er, der Erste von vielen … begonnen als Idee, verwirklicht in verschiedenen Formen.

2016, 2017 … mir fällt dabei auf, wie schnell doch unsere Zeit dahinrennt.

Ein Jahr zieht schneller an einem vorbei, als ein ICE an geschlossenen Bahnschranken mit den davor wartenden Autos und ihren Besitzern, die sich ihren Gedanken hingeben und vielleicht gestresst im Hamsterrad ihres Lebens Runde um Runde dahinhetzen.

Aber nicht nur ein Jahr, sondern auch der Tag zieht immer so schnell an mir vorbei.

Auf der einen Seite finde ich das schade, weil meine wertvolle Zeit auf diesem Erdball so schnell dahingeht, aber auf der anderen Seite denke ich mir: „Hey, dann muss das, was ich mache, mir Spaß machen.“

Das war nicht immer so, aber das ist eine andere Geschichte.

Eigentlich sollte diese Einleitung nur dazu dienen, unsere Recap-Reihe vorzustellen und damit auf den ersten Beitrag von meinem Kollegen und Freund Mario Burgard hinzuweisen.

Mit unserem Recap liefern wir zu den jeweiligen Artikeln und Berichten – egal ob von uns oder unseren Gastautoren – unsere Gedanken, Hinweise und Assoziationen, um dir, lieber Leser, liebe Leserin, möglicherweise weitere Inspirationen mitgeben zu können, die dein Leben ein kleines Stück verbessern können.

Und so starten wir mit dem ersten Art of Rebellion Recap zum Beitrag:

Meine 4 Strategien, damit 2017 aussieht, wie ich es mir wünsche

-> Solltest du ihn noch nicht gelesen haben, findest du ihn hier.

Mario berichtet von seinem vergangenen Jahr, von den Erfahrungen, die er gewonnen hat, und mit welchen 4 Strategien er 2017 seine Ziele und Wünsche erreichen möchte.

Beim Durchlesen ging mir vieles durch den Kopf.

Es gibt so viele Situationen, in denen mir immer wieder auffällt, wie ähnlich wir uns doch sind, obwohl wir verschiedene Leben führen.

Ich mag seine Ansätze, sein Denken und vor allem seine Art zu schreiben, von der ich viel gelernt habe und die sogar der Grundstein für unsere Zusammenarbeit ist, denn darüber haben wir uns kennengelernt.

Doch auch das ist eine andere Geschichte, auf die wir sicherlich noch einmal in einem anderen Beitrag zurückkommen werden.

In seinem Beitrag schreibt Mario über seine Facebook-Diät, die sehr gut zu dem passt, was ich oben erwähnt habe.

Denn bereits im Dezember habe ich – ohne, dass wir darüber gesprochen haben – ebenfalls damit begonnen, mich von dem ganzen sozialen Kram zu distanzieren.

Facebook und Whatsapp waren bei mir heimliche Produktivitätskiller. Ein Bericht im Internet über die Abhängigkeit, die das Blinken des Handys verursachen kann, besiegelte meinen Entschluss:

„Ich will weg davon.“

Gesagt, getan …

Na ja, okay, nicht ganz. So einfach war es nicht. Vielleicht kennst du das Thema mit den Gewohnheiten: antrainierte Verhaltensmuster, die sich nicht mal eben von heute auf morgen verändern lassen.

Aber hey, Stück für Stück immer ein bisschen weiter.

Und genau so sitze ich jetzt heute, am Samstag den 14. Januar 2017, hier an unserem Esstisch im Wohnzimmer und schreibe unseren ersten Recap.

Wie ich es geschafft habe?

Mit verschiedenen Tools, die mir von unterschiedlichen Menschen und Beiträgen empfohlen wurden, wofür ich sehr dankbar bin.

Mein Mac fühlt sich inzwischen an wie eine Kommandozentrale für meine Produktivität. Ausgestattet mit allen möglichen Apps, die dafür sorgen, dass ich mich nicht ablenken lasse, meine Pausen einhalte und den Blick auf dem Wesentlichen behalte.

Interessiert an den Tools und Apps?

Also …

Ich nutze auf meinem Mac:

Die HeyFocus-App, die alle überflüssigen Programme und Webseiten blockt, während ich arbeite.

Ich lege die Zeit fest, wie lange ich arbeite, und die App schaltet sofort alles aus oder blockiert alles, was ich hinterlegt und festgelegt habe. Wenn ich beispielsweise Facebook öffnen will, erhalte ich anstelle der Timeline ein motivierendes Zitat.

Allerdings werden die geschlossenen Apps nach dieser Zeit nicht wieder geöffnet. Doch ich brauche einige Apps immer wieder, um mit unserem Team die Aufgaben zu klären und zu besprechen.

Also habe ich mit der App InerziaMode Lite, die du direkt über den App Store bekommst, alle Programme definiert, die ich für die betriebliche Kommunikation benötige.

Eine schöne Favoritenliste, die ich einfach anklicke, worauf sich alle Apps auf einmal öffnen.

Diese beiden Apps haben mir schon viel gebracht, aber meine Gewohnheiten sind stark 😉 und so bin ich ein Kind mit vielen offenen Browser-Tabs und Programmen.

Programme, die mir an sich nicht weh tun, weil sie mir keine blinkenden Hinweise anzeigen oder ähnliches. Aber sie sind offen und ich sehe sie, was mich unbewusst daran erinnert, was noch zu tun ist.

Um dem zu entgehen, nutze ich Isolator. Ein tolles Tool, dass mir nur die App in den Vordergrund legt, mit der ich arbeite. Alles andere wird ausgeblendet und der Hintergrund wird schwarz.

Ehrlich gesagt, ist das die App, die mir den größten Produktivitätszuwachs gebracht hat.

Zurück zum sozialen Kram …

Dem wirke ich auch direkt entgegen.

Bei meinem Handy habe ich alle sozialen Apps – außer Whatsapp, das bringe ich noch nicht übers Herz 😀 – gelöscht, damit ich keine Lichter mehr blinken sehe.

Und damit ich mich nicht in der Facebook Timeline verliere (denn ich gehe immer über Facebook.com in den Business Manager) habe ich in meinem Browser eine Weiterleitung eingerichtet.

Sobald ich jetzt die URL von Facebook eingebe, werde ich direkt zum Business Manager weitergeleitet.

Stunden, sage ich dir …

… das spart mir über den Tag sicherlich Stunden, in denen ich nicht verleitet bin, irgendwelchen News auf Facebook zu folgen.

Sicherlich sind da auch hin und wieder gute Sachen dabei, aber ich finde es für mich persönlich grausam, wenn ich meinen Fokus verliere, weil ich mich durch irgendwelche Inhalte fesseln lasse.

So ging es mir leider auch immer wieder bei meinen Mails.

Grundsätzlich war ich schon gut unterwegs. Ich schaue schon lange Zeit nur noch drei- bis fünfmal am Tag in meine Mails, um diese zu prüfen.

Doch immer wieder waren dort Kundenmails, Fragen der Buchhaltung oder Werbemails, die mich in ihren Bann gezogen haben.

Also weg damit …

Klar, die Kundenmails können nicht weg und auch nicht die der Buchhaltung, doch ich kann sie sortieren und schaue dann gezielt in den Ordner. Ich leite also alle Mails direkt weiter in die passenden Ordner: Kundenanfragen, Bestellungen/Lieferungen, Buchhaltung usw.

Das klappt schon mal super.

Und die Werbemails?

Radikaler Rundumschlag!

Du kannst dir nicht vorstellen, wie lange das gedauert hat. Ernsthaft, ich habe Anfang Dezember begonnen und kille heute noch einige Newsletter-Anmeldungen, aber hey …

… soll ich dir was sagen?

Es ist ein traumhaftes Gefühl und ein so entspanntes Arbeiten, wenn du nur noch wenige wichtige E-Mails zu bearbeiten hast. Ein TRAUM ist das, und es hat mir viel innerliche Anspannung genommen.

Gut, dafür bin ich selbst verantwortlich und ich arbeite weiter daran.

Und ganz ehrlich: Was spricht dagegen, wenn man sich Unterstützung durch Apps oder Regeln holt, die einem dabei helfen, besser zu werden?

Ich denke …

… NICHTS!

Eine Sache ist da noch. Ich lasse mich auch nicht mehr rund um die Uhr von Anrufen stören. Genau aus diesem Grund ist mein Handy jetzt immer lautlos, ohne Vibration und liegt auf dem Display.

Denn so sehe ich auch kein Blinken, falls jemand angerufen hat.

Irgendwie bekomme ich gerade das Gefühl abgeschweift zu sein … Aber es geht ja um das neue Jahr und wie man seine Ziele und Wünsche erreichen kann.

Und genau das ist ein Teil, der für mich dazu gehört, auch wenn es kein Vorsatz für das neue Jahr war.

Überhaupt muss ich sagen, dass ich gar keine Vorsätze hatte. Nicht, weil ich nichts ändern will in meinem Leben, sondern weil sich diese Vorsätze in den Zielen wiederfinden, an denen ich arbeite.

Das war das erste Silvester ohne Vorsätze …

Und? Es fühlt sich gut an, richtig gut. Ich fühle eine innere Zufriedenheit und das, obwohl ich nicht alle Ziele so erreicht habe, wie ich es gerne hätte.

Aber das ist egal, weil ich weiß, dass ich auf dem Weg bin, und sehe, dass alles, was mir wichtig ist, Stück für Stück besser wird.

Wie das alles kam und welche Erkenntnisse mich dorthin gebracht haben, werde ich in einem separaten Blogbeitrag niederschreiben, sonst komme ich hier gar nicht mehr ans Ende 😉

Einen Punkt habe ich noch:

Mario schrieb über seine Serien. Seine Ansätze hierzu durfte ich schon früh mitnehmen und ich kann nur bestätigen, dass du durch einen anderen Blickwinkel auf Serien wahnsinnig viel über Storytelling und Entertainment lernen kannst.

Sicherlich habe ich nochmal einen anderen Blick als Mario, dennoch ist es wahnsinnig spannend und interessant, immer mehr die hinter den Serien liegende Architektur zu erkennen, die uns Zuschauer so fesselt.

Hier packen mich die gleichen Punkte, die Mario aufgelistet hat, daher spare ich mir die Wiederholung und kann seine Empfehlung nur unterstützen.

Oder warte … ich lege noch eins drauf 😀

Als Kind habe ich es geliebt, Computer zu spielen. Wir hatten noch die Netzwerk-Partys mit den schweren Desktop-Rechnern, dem ganzen Kabelwirrwarr und den Switches und Hubs.

Heute spiele ich nur noch ganz selten. Ich habe zwar eine PS4 hier rumstehen, aber an ist sie nur selten. Wenn, sind es Spiele wie Uncharted oder Tomb Raider, die mich durch ihre Geschichte faszinieren.

Doch zu Weihnachten habe ich mir einfach mal eine Auszeit gegönnt. Eine komplette Auszeit, nichts lesen, nichts lernen, nichts arbeiten. Einfach nur sein.

In dieser Zeit gönnte ich mir mal wieder mehrere Stunden vor der PS4, mit dem Spiel Far Cry Primal. Ich war gefesselt. Schon lange hatte ich das so nicht mehr erlebt.

Ich fand es spannend zu sehen, wie das Spiel mich in seine Welt zieht, und dachte mir: Das muss sich doch übertragen lassen.

So achtete ich beim Spielen darauf, warum mir die einzelnen Abschnitte so viel Spaß machten, warum ich nicht weg davon kam usw.

Viele Erfolge, kleine und große. Viele Stories, Cuts. Viele Auszeichnungen, ein gutes Spiel-Handling …. es passte einfach alles zusammen.

Der erste Tag im neuen Büro? Das erste Meeting im neuen Jahr? Das Team für unseren Onlinekurs beschäftigte sich mit der Frage:

„Wie können wir diese Elemente für uns übernehmen, damit unsere Teilnehmer spielerischer und mit noch mehr Spaß die Inhalte aufnehmen können?“

Wir arbeiten daran, aber es geht auch hier wieder um den Blick auf das Ganze. Grundsätzlich ist nichts gut oder schlecht. Es kommt darauf an, was du damit machst.

Und das gilt für alles in unserem Leben.

Mach dein Jahr wundervoll, arbeite an deinen Zielen und Wünschen. Wenn du wirklich etwas erreichen willst, wirst du es auch schaffen. Auch wenn dir vielleicht das eine oder andere Hindernis auf dem Weg begegnet, aber alles ist möglich!

Ich wünsche dir ein wundervolles Jahr.

Michael

About the author

Michael Heinzelmann

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